Public:Schnupperlehre

aus www.bibwiki.at

Berufspraktische Tage – Schnupperlehre - Kurzpraktikum

Inhaltsverzeichnis



 Ein Einstieg für alle

„Schnuppern“ – in einen Betrieb hineinriechen zu können, ist besonders wichtig, wenn man noch überhaupt keine berufliche Erfahrungen hat. Eine Schnupperlehre ist eigentlich ein Kurzpraktikum. Eine Schnupperlehre gibt Einblick in den konkreten Alltag eines Berufes und ermöglicht Unternehmen potentielle Lehrlinge kennenzulernen.


Wie finde ich einen Platz für eine Schnupperlehre?

Schnupperlehren sind meistens Teil von  Berufspraktischen Tagen z.B. an Polytechnischen Schulen  oder Produktionsschulen und die Organisation wird von der Schule übernommen. Sie können aber selbst initiativ werden, wenn Sie zum Beispiel an eine Schnupperlehre in den Sommerferien denken. Sie können Unternehmen in Ihrer Umgebung kontaktieren und auch gezielt im Lehrbetriebs-Verzeichnis der WKO suchen.

Außerdem organisiert das Netzwerk NEBA (Netzwerk Berufliche Assistenz) Schnuppertage, speziell für Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen oder für Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen, damit sie direkt mit Unternehmen in Kontakt  kommen können.

Wie ist eine Schnupperlehre organisiert?

  • Dauer: Eine Schnupperlehre dauert meisten zwischen 1-7 Tage, höchstens 15 Tage.
  • Organisation während der Schulzeit in der 8. oder 9. Schulstufe:

-  Die Schule organisiert während der Unterrichtszeit Möglichkeiten einer „Schnupperlehre“.
 - Die SchülerIn oder die Erziehungsberechtigten organisieren individuell eine „Schnupperlehre“ und werden dafür vom Unterricht entschuldigt.
In beiden Fällen sind die TeilnehmerInnen automatisch unfallversichert.

  • Organisation außerhalb der Schulzeit, in den Ferien nach der 8. Schulstufe: 

Die SchülerIn oder die Erziehungsberechtigten organisieren individuell eine „Schnupperlehre“. Hier muss öfters unterschrieben werden:
 - Einwilligung der Erziehungsberechtigten
- eine Bestätigung des Betriebs, dass der oder die Jugendliche über rechtliche Bestimmungen informiert wurde
- eine Unfallversicherung wie bei einem Volontariat.

Einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen finden Sie auch auf der Seite der Wirtschaftskammer Österreich.

Was ist wichtig bei einer Schnupperlehre?

Die Praktikantin/der Praktikant soll am Ende ein schriftliches Feed-back erhalten.

  • Was dürfen die SchülerInnen?
    Die SchülerInnen dürfen einfache und ungefährliche Tätigkeiten selbstständig und unter Aufsicht ausführen. Ziel ist es, den Beruf näher kennenzulernen.
  • Was dürfen SchülerInnen nicht? Die Berufspraktischen Tage sind kein Arbeitsverhältnis, daher dürfen die SchülerInnen nicht in den Arbeitsprozess eingegliedert werden.
    Das heißt: Beschäftigung: ja. Ersatz der Arbeitsleistung eines Arbeitnehmers: nein.
  • Eine guten Überblick darüber, was bei einer Schnupperlehre zu beachten ist, findet man im BIC (=Berufsinformationscomputer). Diese Infos sind für Jugendliche, LehrerInnen und Betriebe interessant!


Eine Schnupperlehre ist für Jugendliche, die keine SchülerInnen mehr sind, aus rechtlichen Gründen nicht möglich.


Bib-wiki Links


Links   


Hinweis

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Artikel im bib-wiki können wir keine Gewährleistung übernehmen.
Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn wichtige Informationen fehlen oder nicht (mehr) stimmen.
KollegInnen mit Login sind herzlich eingeladen, den Text ggf. selbst zu ergänzen bzw. zu korrigieren!




Zurück zu Praktikumsplatz finden oder zur Hauptseite

Persönliche Werkzeuge